Entscheidung in einer Minute
Cycle-and-soak teilt die nötige Laufzeit in kurze Zyklen mit Sickerpausen. Die Wassermenge sinkt dadurch nicht automatisch; Ton, verdichteter Boden und Hänge können sie nur besser aufnehmen.
Vor Änderungen messen
Zone starten und die Minute notieren, in der kontinuierlicher Abfluss beginnt. Stoppen, Oberfläche abtrocknen lassen und wiederholen. Jeden Zyklus etwas kürzer setzen. Gesamtlaufzeit mit Auffangbechern bestimmen.
| Bedingung | Praktische Reaktion |
|---|---|
| Schneller Abfluss | Kürzere Zyklen, längere Pause |
| Ton oder Verdichtung | Aufnahme messen; langen Lauf vermeiden |
| Steiler Sonnenhang | Oben und unten getrennt prüfen |
| Ebener Lehmboden ohne Abfluss | Weniger, tiefere Zyklen |
Sichere Startmethode
Beginnt Abfluss nach acht Minuten, sind drei Zyklen zu je sechs Minuten mit 20–40 Minuten Pause ein sinnvoller Test. Steile Hänge und Ton brauchen oft längere Pausen.
Häufige Fehler
Zu kurze Zyklen pressurisieren nur Leitungen oder benetzen Tropfleitungen nicht tief. Gleiche Pausen für jede Zone sind ebenfalls falsch. Nach dem ganzen Programm den Wurzelraum prüfen.
Regional und saisonal anpassen
Nach wirksamem Regen und in kühlen Wochen die Gesamtmenge senken. Teilzyklen reparieren keine defekten Köpfe, schlechte Überdeckung oder niedrigen Druck.