Was mit einer Zone gemeint ist
Eine Bewässerungszone – am Steuergerät oft Station genannt – ist ein elektrisch geschalteter Ventilkreis. Wird Station 3 aktiviert, öffnet dieses Ventil und alle angeschlossenen Regner oder Tropfer laufen gemeinsam. Eine Zone ist weder ein einzelner Regnerkopf noch eine Pflanzen-Klimazone.
Zählen Sie deshalb Ventile statt Düsen. Dreißig Regnerköpfe können zu nur sechs Ventilen gehören. Ein kleiner Garten kann dagegen acht Zonen benötigen, wenn Rasen, Gehölze, Tropfbeete, sonnige Hänge und Schattenflächen getrennte Laufzeiten brauchen.
Sicher vorbereiten
Sie benötigen das Steuergerät, eine Grundstücksskizze, Stift oder Farben und möglichst eine zweite Person. Arbeiten Sie bei Tageslicht und mit festen Schuhen. Trennen Sie keine Ventilkabel und öffnen Sie weder Transformator noch Netzspannungsbereich. Stoppen Sie bei nassen, beschädigten oder unübersichtlichen Leitungen und beauftragen Sie einen Fachbetrieb.
Schritt 1: Klemmen ablesen
Öffnen Sie nur die normale Bedienabdeckung. Nummerierte Klemmen stehen für mögliche Stationen; C oder COM bezeichnet meist den gemeinsamen Leiter. MV, P/MV oder PUMP kann ein Hauptventil oder Pumpenrelais sein und ist nicht automatisch eine weitere Bewässerungsfläche.
| Beobachtung | Bedeutung |
|---|---|
| Höchste Stationsnummer | Maximale Gerätekapazität |
| Belegte nummerierte Klemmen | Wahrscheinlich angeschlossene Kreise |
| Stationen, die tatsächlich Wasser liefern | Aktive Bewässerungszonen |
Schritt 2: Jede Station einzeln testen
Wählen Sie den manuellen Einzelstationsbetrieb. Lassen Sie Station 1 zwei bis drei Minuten laufen und markieren Sie alle aktiven Regner, Tropfer oder Bubblers. Beenden Sie die Station, bevor Sie die nächste starten. Zwei gleichzeitig laufende Kreise senken möglicherweise den Druck und verwischen die Grenze.
Notieren Sie Fläche, Ausbringungsart, Pflanzen, Sonne oder Hanglage sowie sichtbare Fehler. Zeichnen Sie die ungefähr bewässerte Fläche, nicht nur einzelne Regnerpunkte. Überlappung benachbarter Zonen kann beabsichtigt sein.
Stumme oder unvollständige Zonen verstehen
| Beobachtung | Mögliche Ursache | Nächster sicherer Schritt |
|---|---|---|
| Anzeige läuft, nirgendwo Wasser | Versorgung geschlossen, Ventil-, Kabel- oder Altanlagenproblem | Prüfen, ob andere Zonen laufen; zugängliche Ventilkästen nur ansehen |
| Ein Regner steigt schwach auf | Düse verstopft, Leck oder geringer Druck | Nach Pfützen suchen und Nachbarregner vergleichen |
| Ventil manuell offen, aber nicht elektrisch | Programmierung, Ausgang, Magnetspule oder Feldkabel | Verdrahtung fotografieren; elektrische Messung dem Fachbetrieb überlassen |
Der fertige Plan
Der Plan muss vier Fragen beantworten: Wie viele aktive Ventilkreise gibt es? Welche Stationen sind stillgelegt oder defekt? Gibt es Reserveadern für eine Erweiterung? Benötigt der Montageort ein Innen- oder Außengehäuse?
Erst danach ist die Wahl zwischen acht und sechzehn Stationen sinnvoll. Nutzen Sie anschließend die regionalen Zonenhilfen für den nächsten Planungsschritt.
Arbeitsblatt für acht Zonen
| Zone | Fläche und Grenze | Regner/Tropfer und Pflanzen | Sonne/Hang | Fehler oder Hinweise |
|---|---|---|---|---|
| Z1 | ||||
| Z2 | ||||
| Z3 | ||||
| Z4 | ||||
| Z5 | ||||
| Z6 | ||||
| Z7 | ||||
| Z8 |
Wann ein Fachbetrieb nötig ist
Holen Sie Hilfe bei nassen oder beschädigten Leitungen, Pumpenrelais, unbekannten Netzspannungsteilen, wiederholt auslösenden Sicherungen, nicht sicher auffindbaren Ventilen oder einem Ventil, das nach dem Abschalten offen bleibt.