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Wie viele Bewässerungszonen haben Sie? So erstellen Sie einen verlässlichen Plan

Ermitteln und kartieren Sie jede Bewässerungszone sicher anhand von Steuergerät, Einzeltest und Ventilkästen – mit Arbeitsblatt für acht Zonen.

August 18, 20269 Min. Lesezeit ✓ Fact-checked
Acht nummerierte Rasen-, Beet- und Tropfbewässerungszonen rund um ein Haus, verbunden mit einem Steuergerät

Was mit einer Zone gemeint ist

Eine Bewässerungszone – am Steuergerät oft Station genannt – ist ein elektrisch geschalteter Ventilkreis. Wird Station 3 aktiviert, öffnet dieses Ventil und alle angeschlossenen Regner oder Tropfer laufen gemeinsam. Eine Zone ist weder ein einzelner Regnerkopf noch eine Pflanzen-Klimazone.

Zählen Sie deshalb Ventile statt Düsen. Dreißig Regnerköpfe können zu nur sechs Ventilen gehören. Ein kleiner Garten kann dagegen acht Zonen benötigen, wenn Rasen, Gehölze, Tropfbeete, sonnige Hänge und Schattenflächen getrennte Laufzeiten brauchen.

Sicher vorbereiten

Sie benötigen das Steuergerät, eine Grundstücksskizze, Stift oder Farben und möglichst eine zweite Person. Arbeiten Sie bei Tageslicht und mit festen Schuhen. Trennen Sie keine Ventilkabel und öffnen Sie weder Transformator noch Netzspannungsbereich. Stoppen Sie bei nassen, beschädigten oder unübersichtlichen Leitungen und beauftragen Sie einen Fachbetrieb.

Schritt 1: Klemmen ablesen

Öffnen Sie nur die normale Bedienabdeckung. Nummerierte Klemmen stehen für mögliche Stationen; C oder COM bezeichnet meist den gemeinsamen Leiter. MV, P/MV oder PUMP kann ein Hauptventil oder Pumpenrelais sein und ist nicht automatisch eine weitere Bewässerungsfläche.

BeobachtungBedeutung
Höchste StationsnummerMaximale Gerätekapazität
Belegte nummerierte KlemmenWahrscheinlich angeschlossene Kreise
Stationen, die tatsächlich Wasser liefernAktive Bewässerungszonen

Schritt 2: Jede Station einzeln testen

Wählen Sie den manuellen Einzelstationsbetrieb. Lassen Sie Station 1 zwei bis drei Minuten laufen und markieren Sie alle aktiven Regner, Tropfer oder Bubblers. Beenden Sie die Station, bevor Sie die nächste starten. Zwei gleichzeitig laufende Kreise senken möglicherweise den Druck und verwischen die Grenze.

Notieren Sie Fläche, Ausbringungsart, Pflanzen, Sonne oder Hanglage sowie sichtbare Fehler. Zeichnen Sie die ungefähr bewässerte Fläche, nicht nur einzelne Regnerpunkte. Überlappung benachbarter Zonen kann beabsichtigt sein.

Stumme oder unvollständige Zonen verstehen

BeobachtungMögliche UrsacheNächster sicherer Schritt
Anzeige läuft, nirgendwo WasserVersorgung geschlossen, Ventil-, Kabel- oder AltanlagenproblemPrüfen, ob andere Zonen laufen; zugängliche Ventilkästen nur ansehen
Ein Regner steigt schwach aufDüse verstopft, Leck oder geringer DruckNach Pfützen suchen und Nachbarregner vergleichen
Ventil manuell offen, aber nicht elektrischProgrammierung, Ausgang, Magnetspule oder FeldkabelVerdrahtung fotografieren; elektrische Messung dem Fachbetrieb überlassen
Tauschen Sie Leitungen nicht versuchsweise um. Ein beschriftetes Foto hilft später mehr als zufälliges Umverdrahten.

Der fertige Plan

Der Plan muss vier Fragen beantworten: Wie viele aktive Ventilkreise gibt es? Welche Stationen sind stillgelegt oder defekt? Gibt es Reserveadern für eine Erweiterung? Benötigt der Montageort ein Innen- oder Außengehäuse?

Erst danach ist die Wahl zwischen acht und sechzehn Stationen sinnvoll. Nutzen Sie anschließend die regionalen Zonenhilfen für den nächsten Planungsschritt.

Arbeitsblatt für acht Zonen

ZoneFläche und GrenzeRegner/Tropfer und PflanzenSonne/HangFehler oder Hinweise
Z1
Z2
Z3
Z4
Z5
Z6
Z7
Z8

Wann ein Fachbetrieb nötig ist

Holen Sie Hilfe bei nassen oder beschädigten Leitungen, Pumpenrelais, unbekannten Netzspannungsteilen, wiederholt auslösenden Sicherungen, nicht sicher auffindbaren Ventilen oder einem Ventil, das nach dem Abschalten offen bleibt.

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